Lisa Waas

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Lisa Waas

Jahrgang: 1960

Ethnologin M.A.

Geschäftsführende Gesellschafterin der Perspektivenklärung GmbH- Akademie Perspektivenwechsel

Seit 25 Jahren Berufspraxis als Coach, Trainerin, Mediatorin, Supervisorin, Beraterin, Moderatorin

Beruflicher Werdegang

2009 – Heute Gründung der Perspektivenklärung GmbH, Geschäftsführung
2006 – 2012 Konzeption, Durchführung und Supervision von Mediationsausbildungen für Richter/innen in der Sozial-, Verwaltungs- und Arbeitsgerichtsbarkeit in Bayern, Schleswig- Holstein, Bremen, Saarland
2006 und 2009 Open Spaces in Budapest und Sopron Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung des mehrtägigen Stakeholderforums des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, Europäische Kommission
2004- Heute Konzeption und Leitung von Masterstudiengang „Mediation, Konfliktforschung und Implementierung von konstruktiven Konfliktlösungssystemen“ entsprechend dem Bologna- Abkommen am zak Basel, München
2002 – Heute Konzeption, Durchführung und Supervision von Mediationslehrgängen “Mediation und konstruktive Konfliktbewältigung“ – Akademie Perspektivenwechsel Ertl & Waas GbR, München
2002 – 2004 Train-The-Trainer- Maßnahmen und Supervision im europäischen XENOS-Programm – Konfliktbewältigung im interkulturellen Kontext
2000 – Heute Konzeption und Durchführung von Mediationslehrgängen “Mediation in verschiedenen Anwendungsgebieten“ bei zak – Zentrum für Agogik, Basel
1999 – Heute Coaching von Führungskräften aus Wirtschaft, Verwaltung, sozialen Organisationen Lehraufträge an der Fachhochschule Kehl
1998 – 2005 Ausbilderin und Supervisorin für Mediation in Deutschland, Österreich, Italien (Südtirol)
1997 – Heute Mitbegründerin und Vorstand des Münchener Instituts für Mediation und Konfliktbewältigung – Mediationen in Arbeitswelt, Wirtschaft, Schule und Familie, auch im interkulturellen Kontext.
1993 – 1996 Seminarleiterin beim bfz (Bildungszentrum der bayerischen Wirtschaft) mit hohem Coachinganteil zum Einstieg jugendliche Arbeitslose aus verschiedenen Kulturen und ab 1994 arbeitslose Führungskräfte
1992 – 1993 Leitung und Mitarbeit in Projekten der Politik-, Markt- und Sozialforschung bei den Forschungsgesellschaften (Polis GmbH und Sensus GmbH, München)
seit 1987 Diverse Seminare in der Erwachsenenbildung: Interkulturelles, Ethnomedizin, Konfliktbewältigung

Aus- und Weiterbildungen

2002 -Heute Ständige Weiterqualifizierung durch regelmäßige Teilnahme an Veranstaltungen, Akademie Perspektivenwechsel und Teilnahme an Fachkongressen (Bundesverband Mediation, Österreichischer Bundesverband für Mediation, Schweizerischer Dachverband für Mediation, Systemische Gesellschaft)
1994 – 2000 Ausbildung in Supervision und Coaching durch verschiedene LehrerInnen aus USA, Deutschland und Schweiz
2000 Ausbildung zur Stressbewältigungstrainerin, bei Angelika Wagner-Link, Mensch & Management, München
1998 – 1999 Humortrainerin Humorwerkstatt (Haus Gutenberg, Fürstentum Liechtenstein)
1995 – 1997 Ausbildung zur Mediatorin nach den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation (bfz Wangen/ISKA Nürnberg)
1992 Betriebswirtschaftliches Seminar für Hochschulabsolventen – Fachrichtung Marketing (bfz München)
1991 – 1996 Familientherapieausbildung, Institut für integrative Familientherapie, München
1988 – 1991 Promotionsstudium Ethnologie, Medizingeschichte, Psychologie (Ludwig-Maximilians-Universität, München)
1983 – 1988 Magisterstudium der Ethnologie, Humangenetik und Anthropologie, Psychologie, Ethnomedizin (Ludwig- Maximilians-Universität München, Abschluss M.A.)
1979 – 1982 Studium der Politik- und Sozialwissenschaften (Ludwig- Maximilians-Universität München

Selbstverständnis/ Ansatz

Leidenschaftlich gerne rege ich zum Perspektivenwechsel an, die Muster in der Wahrnehmung, im Denken und im Handeln zu unterbrechen – mit Querdenken und Humor. Mein Ziel ist es, einen Menschen, der zu mir ins Coaching kommt, mit systemischen Ansätzen und tiefem Respekt für seine Lebenserfahrungen und- leistungen, dabei zu unterstützen, seine Ressourcen zu erkennen und zu nutzen und im mediativen Sinne zum Wohle aller Beteiligten in konkretes Handeln umzusetzen.

Tätigkeitsschwerpunkte und Themengebiete

Coaching im Bereich Führung

  • mediative Führungskompetenz erwerben
  • gesundes Führen
  • den Wertewandel und die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen in Unternehmen in den eigenen Führungsstil einbeziehen
  • Freude und Begeisterung an der Führungsaufgabe zeigen (= Spaß am Führen)
  • die Macht als Führungskraft umsichtig und transparent nützen
  • den richtigen Zeitpunkt für die Übernahme von Führungsaufgaben
    herausfinden und nutzen (= Persönliche Reife)
  • Konsequenz im Führungsverhalten zeigen
  • Kooperation und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Mitarbeiter/innen fördern
  • Anerkennung und Kritik aussprechen, Feedback geben und motivieren
  • Zielvereinbarungen treffen und sie mit den Mitarbeiter/innen abstimmen
  • Mitarbeiter/innen fair beurteilen und sie dementsprechend platzieren
  • Mut zu Visionen für Mitarbeiter/innen beweisen
  • in der Sandwich-Position als Führungskraft und als Mitarbeiter/in Authentizität bewahren
  • frühzeitig Mobbing wahrnehmen und gegensteuern

Konflikt-Coaching

bietet sich für alle Situationen an, in denen Sie sich eine Klärung wünschen, weil Sie feststellen, …

  • dass es in Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld häufiger zu Reibungsverlusten oder Missverständnissen kommt
  • dass Sie Konflikte wahrnehmen
  • dass Sie nicht wissen, ob Sie lediglich Beobachter/in oder bereits Teil eines
    Konflikts sind
  • dass an Sie Beschwerden herangetragen werden, Sie aber unsicher sind,
    wie Sie sich verhalten sollen
  • dass Sie mit der Aufgabe betraut sind Konflikte zu bearbeiten und sich
    dabei Unterstützung wünschen
  • dass es der Entwicklung einer umfassend systematischen und
    transparenten Herangehensweise an Konflikte in Ihrer Organisation bedarf

Coaching im interkulturellen Kontext

  • Jenseits von kulturellen Klischees geht es um Ihren persönlichen Aufbau interkultureller Kompetenz.
  • Situationsbezogen erweitern Sie Ihr Wissen über das Spektrum menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns. Das basiert auf der Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Bedingtheit und schärft Ihre Wahrnehmung für das Erkennen des jeweiligen kulturellen Ausdrucks beim Gegenüber.
  • In diesem Sinne bedeutet interkulturelle Kompetenz eine Erweiterung der sozialen Kompetenz um adäquat und zielführend handlungsfähig zu werden bzw. zu bleiben.

Veröffentlichungen (Auszug)

2012 In: Konflikte lösen in Teams und großen Gruppen: Klärende und deeskalierende Methoden für die Mediations- und Konfliktmanagement-Praxis im Business; (Hrsg.: Peter Knapp), managerSeminare Verlags GmbH
2011 Konfliktklärungssysteme Website Akademie Perspektivenwechsel: www.akpw.de/kks
2010 In: Wie managen MediatorInnen sich selbst?: Im Spannungsfeld innerer und äußerer Konflikte, Concadora Verlag
2008 Konfliktklärungssysteme in Organisationen in: Spektrum der Mediation, Nr. 30, S. 42 – 43 Mediation und gerichtliches Verfahren in: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hg.) Sozialgerichtliche Mediation in Bayern
2008 S. 26 – 42 Kooperative Konfliktlösungskulturen in Organisationen in: Mehta Gerda; Rückert Klaus (Hg.) Mediation – Instrument der Konfliktregelung und Dienstleistung, 2008
S. 215 – 225
2007 Die Entwicklung und Implementierung von Konfliktklärungssystemen: ein neues Aufgabenfeld für MediatorInnen
in: Lange R. et al.: Frischer Wind für Mediation, Schriftenreihe Bundesverband Mediation Bd. 3: S. 116 – 128
2007 Notfallintervention rettet Mediation in: ZKM – Zeitschrift für Konfliktmanagement,
Heft 4 – 2007: S. 126 Die Entwicklung und Implementierung von Konfliktklärungssystemen: ein neues Aufgabenfeld für MediatorInnen in: Bundesverband Mediation: Frischer Wind für Mediation, Schriftenreihe Band 3
2006 Aus “Interkultureller Mediation“ wird “Mediation im interkulturellen Kontext“ in: Spektrum der Mediation, Nr. 24, 2006, S. 4 -5

Arbeitssprachen

Deutsch, Englisch

Referenzen (Auszug)

Siemens AG

Sandoz

BMW AG

EON

BDT

Münchner Rück

Allianz AG

Banken

LSV

MdK

Bayerischer Bauernverband

Verschiedene Hochschulen (LMU München, Fachhochschule Kehl, Ruhruniversität Bochum etc.)

Diverse Stadtverwaltungen und Landratsämter

Universitätskliniken München und andere Krankenhäuser

Diverse Unternehmen in der Schweiz und Österreich

Unterschiedliche Kleinunternehmen

Bayerische Verwaltungsakademie

Europäische Kommission

Europäisches Parlament

Europäisches Patentamt

Bayerisches Innenministerium

Bayerisches Ministerium für Arbeit- und Sozialordnung, Familie und Frauen