Unproduktive Konflikte kosten viel Geld

Das ist die Überschrift eines Artikels im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), vom 29. Mai 2012, der die positive Seite von Konflikten betont, indem einleitend beschrieben wird, dass die Verbesserung von Arbeitsabläufen oft als Anregung aus Konfliktprozessen entsteht. Aber es gibt auch Konflikte, die nicht von den Beteiligten aufgelöst werden können und hohe Kosten verursachen kann. „Konfliktkosten entstehen in erster Linie durch verlorene Arbeitszeit” beschreibt die zweite Studie der KPMG – zusammen mit der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. mit dem Titel „Best practice – Konflikt-(kosten)Management – der wahre Wert der Mediation”. In einer vorgehenden Studie hatte sich die KPMG bereits mit der Messung von Konfliktkosten befasst und damit ein Argument für Mediation angebracht.

Mediation findet besonders bei Konflikten zwischen Mitarbeitern, zwischen Mitarbeitern und Führungskräften sowie zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat statt. Und hier kann sie bereits durchaus Erfolge ausweisen, auch wenn die FAZ findet, dass die Mediation „zwar noch kein hohes Ansehen” hat. Die Frage könnte berechtigt sein, bei wem Mediation bereits ein hohes Ansehen hat und bei wem es noch ein bisschen zu dauern scheint.

Die KPMG-Studie unterscheidet funktionale Konflikte, die das Unternehmen voranbringen und dysfunktionale Konflikte, die zu sinkender Produktivität und Motivation führen können.

Die Kosten können auf einige Tausende Euros oder auch auf Millionenhöhe ansteigen.

Eine wirksame Methode ist bei diesen Konflikten die Mediation. Hierbei zitiert die FAZ die Erfahrungen, die EON seit 2007 mit Mediation macht: „Die Erfahrung mit der Durchführung der innerbetrieblichen Mediation belegt nachdrücklich den hohen Nutzen von Mediation”, kommentiert Jürgen Klowait. Die größte Nachfrage bei EON nach Mediation kommt aus Teams und Gruppen.

Die KPMG-Studie lässt sich hier nachlesen.

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